Gesundheit: Abnehmen mit Glyx-Diäten


Eine Glyx Diät macht glücklich – so der gängige Werbeslogan für diese Diätform. Jedoch ist mit Glyx eher der glykämische Index gemeint, der angibt, wie stark sich ein Lebensmittel auf den Anstieg des Blutzuckerspiegels auswirkt.

Schlechte Kohlenhydrate, wie sie in Weißmehlprodukten und Zucker enthalten sind, lassen den Blutzuckerspiegel steigen. Dies hat eine Ausschüttung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse zur Folge. Insulin baut den Blutzuckerspiegel schnell wieder ab und es kommt zu einem Gefühl von Heißhunger. Ein hoher Insulinspiegel erschwert zudem den Abbau von Körperfetten.

Die empfohlene Kost bei der Glyx Diät ist zum Teil sehr eiweiß- und fettreich, jedoch wird auch viel Obst und Gemüse verzehrt. Eine ganz strenge Einteilung der Lebensmittel in hoch- und niedrig-glykämisch ist so gut wie unmöglich. Der glykämische Index ist nämlich auch von der Zubereitungsart und der Kombination mit anderen Lebensmitteln abhängig. Zudem wird besonders bei Obst der Index auch vom Anbaugebiet und vom Reifestatuts beeinflusst.

Die Glyx Diät teilt die Nahrungsmittel in drei Kategorien ein: die mit einem niedrigen, mittleren und hohen Glyx.
An der ersten Gruppe, zu der Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch gehört, kann man sich so richtig statt essen.

Zur zweiten Gruppe gehören Kartoffeln, Süßigkeiten, Fast Food und Fertiggerichte, diese darf man in sehr geringen Mengen zu sich nehmen.

Die dritte Gruppe besteht aus Produkten mit dem höchsten Glyxgehalt, wie Reis und Weißbrot, und sollte komplett vom Speiseplan gestrichen werden.


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