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Zunächst muss einmal grundsätzlich zwischen der kosmetischen und der medizinischen Fußpflege unterschieden werden. Der Unterschied besteht hauptsächlich in der Form der Ausbildung, denn kosmetischer Fußpfleger kann sich jeder nennen, ohne eine besondere Ausbildung absolviert zu haben. Jedoch sind die Tätigkeiten, die ein kosmetischer Fußpfleger vornehmen darf, sehr eingeschränkt. Er darf nur dekorative und pflegerische Maßnahmen am gesunden Fuß durchführen.

Ein medizinischer Fußpfleger wird auch Podologe genannt und darf präventive, therapeutische und rehabilitative Behandlungen durchführen. Der medizinische Fußpfleger ist eine heilberufliche Tätigkeit und ist daher erlaubnispflichtig. So darf sich seit dem 1. Januar 2003 nur medizinischer Fußpfleger nennen, wer eine einsprechende Ausbildung absolviert hat. Bei einer kosmetischen Fußbehandlung werden die Zehennägel gekürzt und die Hornhaut an den Füßen entfernt.

Meist steht zunächst ein 10- bis 20-minütiges neutrales Fußbad in warmen Wasser an. Seife ist hierbei nicht unbedingt notwendig, denn die enthaltenen Alkalien zerstören den Säuremantel der Haut, was den Fuß für Fußpilz usw. wesentlich anfälliger macht. Nach dem Fußbad folgt das Kürzen und in Form bringen der Fußnägel sowie die Entfernung von Hornhaut und Nagelhaut. In der Regel erfolgt dann eine Massage zum Wohlfühlen und ein Eincremen mit einer Pflegecreme. Bei den meisten kosmetischen Fußpflegeangeboten werden die Fußnägel zum Abschluss noch lackiert. Bei einer medizinischen Fußpflege sind die Behandlungsschritte fast identisch, jedoch steht hier der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. So verzichten medizinische Fußpfleger sehr oft auf wohlriechende Pflegeprodukte sowie auf ausgiebige Wohlfühlmassagen. Dafür dürfen sie aber eingewachsene Fußnägel sowie Hühneraugen entfernen.