Stutenmilch / Cleopatrabad

Unter Wellnessfreunden ist das Cleopatrabad sehr bekannt. Hierbei handelt es sich um ein Wasserbad im ägyptischen Stil, in natürlichen Pflegesubstanzen wie gewöhnlicher Milch, Stutenmilch sowie Ölen. Bei ihrer Schönheitspflege setzte die letzte ägyptische Königin Cleopatra auf Stutenmilch. Während früher das Baden in Milch nur den Reichen möglich war, wird das Cleopatrabad heute sogar in der modernen dermatologischen Medizin als erfolgreiches hydrierendes, rückfettendes oder reinigendes Bad eingesetzt.

Die Pflegesubstanzen werden bei einem Cleopatrabad auf die Haut aufgetragen und anschließend begibt man sich in ein 30 Grad warmes Bad. Bei einer anderen Behandlungsmethoden wird der Patient in ein mit Stuten- oder Kuhmilch und Ölen getränktes Vlies eingewickelt und begibt sich dann in ein Wasserbett. Eine weitere Variante ist es, die Pflegezusätze in ein warmes Wasserbad zu geben und darin ca. 30 Minuten zu baden. Grundsätzlich wird die Zusammensetzung von Milch und Ölen auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt.

Die Milch-Ölmischungen sind unverdünnt und enthalten keinerlei Konservierungsmittel oder Stabilisatoren und sind daher sehr nährend und pflegend. Besonders eignet sich das Cleopatrabad bei trockener und beanspruchter Haut, denn diese ist nach dem Bad sehr weich, gut durchblutet und gepflegt. Zudem wirkt das Cleopatrabad sehr entspannend auf die Muskulatur und das vegetative Nervensystem. Stutenmilch gibt es seit mehr als 3000 Jahren und ist in China nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern wird auch erfolgreich in der Heilmedizin eingesetzt.

Stutenmilch weist keine bekannten Nebenwirkungen auf und wird bei Therapien von Neurodermitis, Schuppenflechte, Stoffwechselstörungen und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Sogar bei der Krebsnachsorge sind weitreichende Erfolge durch Stutenmilch zu verzeichnen. In der Natur ist die Stutenmilch die einzige Nahrung in den ersten Lebensmonaten eines Fohlen. In Deutschland gilt Stutenmilch als Nahrungsmittel und nicht als Heilmittel, weshalb auch keine gesundheitsbezogene Werbung gemacht werden darf.